Viertelfinale der Hamburger Meisterschaft gegen Oststeinbek

Die Erwartungen waren hoch, die Aufgabe schien lösbar. Insbesondere nach den letzten Punktspielen wirkte die Mannschaft gefestigt und selbstbewusst. Die äußeren Bedingungen waren nahezu perfekt: Ein feiner Landregen hatte den Kunstrasen in Oststeinbek frisch gewässert, die Temperaturen lagen weit unterhalb der 20 Grad-Grenze. Was also sollte unsere Jungs aufhalten?

Immerhin mussten wir auswärts antreten und bisher hatten wir zwei Saisonniederlagen kassiert. Beide auswärts. Doch das war lange her.

Wir starteten nervös und fahrig, kaum ein Pass hatte die gewohnte Genauigkeit und der Gegner war absolut nicht in Stimmung, Geschenke zu verteilen. Es wurde gehalten, gezogen, geschubst. Und auch der Schiri brauchte eine Weile, um seine Linie zu finden.

Auf dem Feld tat sich derweil nicht viel, es wurde hart gekämpft und der Ball in stetem Wechsel erobert und verloren. Doch nach etwa zehn Minuten kamen wir etwas besser ins Spiel und bestimmten es zunehmend, während sich die Oststeinbeker auf’s Verteidigen verlegten. Immer wieder waren alle Neun hinter dem Ball und ihre Angriffsbemühungen beschränkten sich auf Steilpässe auf ihre schnelle Spitze, die unsere Abwehr jedoch sicher abfing.

Wir kamen indes häufiger vor’s Tor und nach einer knappen Viertelstunde hatten alle schon den Torschrei auf den Lippen, doch der Ball von Sandj hoppelte aus spitzem Winkel an Torhüter und Tor vorbei.

Großchance von Sandjar
Großchance von Sandjar

Danach passierte nicht mehr viel. Unsere Jungs hatten mehr vom Spiel, ohne jedoch zu zwingenden Torchancen zu kommen und die Gastgeber begnügten sich damit, uns das Leben/Spielen schwer zu machen.

Nach der Halbzeit bot sich kaum ein anderes Bild, doch mit zunehmender Spielzeit wurde unser Team dominanter und sie waren wirklich am Drücker. Ein Tor schien nur eine Frage der Zeit. Als dann schließlich etwa fünf Minuten vor Schluss ein Oststeinbekerwegen wiederholten Foulspiels eine Fünf-Minuten-Zeitstrafe erhielt, schien sich das Blatt endgültig zu unseren Gunsten gewendet zu haben. Bis zur 59. Minute.

Die Heimmannschaft versuchte wieder einmal zu kontern, spielte einen Steilpass in die Spitze und die stand wieder einmal gut zwei Meter im Abseits. Doch der Pass wurde von einem unserer Abwehrspieler unglücklich abgefälscht, so dass der erwartete Pfiff ausblieb. Statt dessen gelangte der Ball hinaus auf die rechte Seite, Höhe Fünfmeterraum. Und wir kriegen den Ball nicht weg. Nicht zur Ecke nicht nach vorne, nicht ins Aus. Die Oststeinbeker flanken, der Ball kommt direkt vor’s Tor, unser Torwart ist da, ein Abwehrspieler auch und auch ein Stürmer. Und der bringt den Ball über die Linie.

Noch anderthalb Minuten auf der Uhr. Unsere Jungs werfen alles nach vorn, die Abschlüsse jedoch sind zu hektisch. Die reguläre Spielzeit ist um, die Oststeinbeker wieder komplett, die Überzahl dahin. Doch der Schiri lässt weiterspielen. Angriff um Angriff rollt auf des Gegners Tor zu, doch der verteidigt mit Mann und Maus. Und dann, es müssen schon etwa fünf Minuten nachgespielt sein, da kommt der Ball hoch in den Strafraum, der Torwart stürmt hinaus, doch Sandjar ist schon da, steigt höher und kommt an den Ball. Der Ball fliegt auf das leere Tor zu! Und segelt nur Zentimeter am Pfosten vorbei. Sekunden später ist das Spiel aus und Katerstimmung macht sich breit.

Doch auch wenn die ganz großen Ziele in Meisterschaft und Pokal in dieser Saison nicht erreicht wurden, können unsere Jungs stolz auf sich sein. Sie sind auf einem guten Weg!

Der Aufstieg ist geschafft, ein neuer Trainer ist gefunden, ein Co-Trainer dazu, Neuzugänge sind im Anmarsch – wir freuen uns riesig auf die neue Saison!

Den Oststeinbekern gratulieren wir zum Einzug ins Halbfinale und wünschen Ihnen dafür alles Gute!

Bliebe noch zu erwähnen, dass sich in den Viertelfinals alle Gruppenersten gegen die Zweitplatzierten durchgesetzt haben, also immer die Heimmannschaft gewann und nicht ein einziges Auswärtstor geschossen wurde.

Punktspiel gegen den SC Viermarschlande

Zu Sommeranfang am längsten Tag des Jahres trafen wir zum Abschluss der Staffel-Runde auf den Tabellenzweiten SCVM. Der Harburger TB war bereits für die Endrunde der Meisterschaft qualifiziert , aber dieses Spiel war ein wirkliches Endspiel um das verbleibende zweite Ticket in die K.O.-Runde. Doch dazu mussten wir unbedingt gewinnen.

Da wir uns bereits im Pokal gegen den SCVM durchgesetzt hatten, war uns vor dem Spiel nicht bange. Und so dauerte es auch nur zehn Minuten, bis wir in Führung gingen. Im weiteren Verlauf kamen wir immer wieder gefährlich zum Abschluss und hätten vor der Pause bereits 3:0 führen müssen. Taten wir aber nicht. Auch der SCVM hatte noch eine gute Gelegenheit, doch unser glänzend aufgelegter Torwart verhinderte das Gegentor. So stand es zur Halbzeit weiterhin 1:0.

Mit noch mehr Schwung kamen wir aus der Pause und erhöhten nur eine Minute nach Wiederanpfiff auf 2:0. Schließlich legten wir noch ein Tor nach. Auch wenn die Gäste sich ebenfalls weitere Chancen erspielten – unter anderem einen Pfostenschuss -, schien der Sieg zu keinem Zeitpunkt gefährdet – zu überlegen agierten unsere Jungs. So ziehen wir verdient ins Viertelfinale der Hamburger Meisterschaften ein und spielen am kommenden Mittwoch bereits gegen den Sieger der Staffel 3, Oststeinbek.

Niendorf : Teutonia 10

Am Samstag den 13.06. spielten unsere Jungs auswärts gegen Teutonia 10.

Nach einem 1:1 zeigten die Niendorfer in der zweiten Hälfte  deutlich ihre konditionelle Überlegenheit und belohnten sich mit 5 weiteren Toren.

Die schwache Schiedsrichterleistung gipfelte in einem unberechtigten Platzverweis unseres Trainers Stephan. Der Schiedsrichter unterstrich seine schlechte Leistung noch abschließend  mit der Weitergabe eines falschen Ergebnisses, wo er uns um 1 Tor betrog.

Am kommenden Sonntag geht es um den Einzug ins Viertelfinale der Hamburger Meisterschaft. Dafür brauchen wir bei unserem Heimspiel einen Sieg gegen den SC V.M.

Niendorf : Victoria

Nach einer souveränen ersten Halbzeit ging unsere U 13 mit einem 3:0 in die Halbzeitpause. Durch ein Gegentor in der zweiten Hälfte endete das Spiel mit einem 3:1 für Niendorf.

Der Aufstieg ist mit den 3 Punkten geschafft.  Für die nächsten 2  Spiele drücken wir unseren Jungs die Daumen damit sie sich vielleicht noch  als  1. oder 2. für das Viertelfinale der Hamburger Meisterschaft qualifizieren.